Aphte

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Term Definition
Aphte
Aphten/aphtöse Entzündung
Aphten sind schmerzhafte, oberflächliche Erosionen oder Ulzerationen der Schleimhaut, die meist in der Mundhöhle, seltener im Gastrointestinaltrakt auftreten. Sie sind meist selbstlimitierend, können aber bei bestimmten Erkrankungen chronisch oder rezidivierend sein.
Vorkommen
  • Mundhöhle: Häufigste Form sind rezidivierende minor Aphten (wenige mm groß, weiße Fibrinmembran, entzündlicher Randsaum).
  • Darm: Aphthöse Läsionen treten bei Morbus Crohn auf, oft als frühes Zeichen der Erkrankung. Sie sind meist über einem Lymphfollikel lokalisiert und können in tiefere Ulzerationen übergehen.
  • Genitalbereich: Im Rahmen des Behçet-Syndroms.
Histologie
Pathophysiologie
Klinische Relevanz
  • Normale Aphten: Selbstlimitierend, symptomatische Therapie mit Antiseptika oder Kortikosteroiden.
  • Chronisch-rezidivierende Aphten: Verdacht auf systemische Erkrankungen (z. B. Behçet-Syndrom, Morbus Crohn).
  • Aphten im Darm: Diagnostische Bedeutung bei Frühformen von Morbus Crohn (DD: Infektiöse Kolitis), oft über Lymphfollikeln lokalisiert.
Synonyms: aphtös, aphtöse Entzündung
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