Microenvironment

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Term Definition
Microenvironment
Das tumorale Microenvironment bezeichnet die unmittelbare Umgebung eines Tumors, die aus verschiedenen Zelltypen, extrazellulärer Matrix und Signalproteinen besteht. Es beeinflusst Wachstum, Invasion und Therapieansprechen von Tumorzellen und spielt eine zentrale Rolle in der Tumorprogression.
Bestandteile des Tumormicroenvironments
  • Fibroblasten: Tumor-assoziierte Fibroblasten (CAFs) fördern Angiogenese und Invasion.
  • Immunzellen: Tumor-assoziierte Makrophagen (TAMs), regulatorische T-Zellen und myeloide Suppressorzellen modulieren die Immunantwort.
  • Endothelzellen: Unterstützen Angiogenese und damit die Versorgung des Tumors mit Nährstoffen.
  • Extrazelluläre Matrix (ECM): Enthält Kollagene, Fibronectin und Proteoglykane, die die Zellmigration und -adhäsion beeinflussen.
  • Zytokine und Wachstumsfaktoren: IL-6, TGF-β und VEGF fördern Tumorwachstum und Immunevasion.
Pathologische Relevanz
  • Ermöglicht Tumorzellen, Immunüberwachung zu umgehen.
  • Steuert Metastasierung durch Wechselwirkungen mit der ECM.
  • Beeinflusst Therapieansprechen, insbesondere Immun- und Chemotherapien.
Therapeutische Ansätze
  • Immun-Checkpoint-Inhibitoren: Blockade von PD-1/PD-L1 zur Reaktivierung von T-Zellen.
  • Antiangiogene Therapien: Hemmung von VEGF zur Reduktion der Tumorvaskularisation.
  • Fibroblasten-gerichtete Therapien: Modulation von CAFs zur Reduktion des stromainduzierten Wachstums.
Synonyms: Mikroumgebung
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