Foveoläre Hyperplasie bezeichnet eine reaktive, gutartige
Vermehrung der foveolären (oberflächlichen mukösen) Zellen des Magens, typischerweise infolge chronischer Reizung oder
Entzündung. Sie tritt v. a. im Rahmen einer
reaktiven (chemischen) Gastropathie auf, z. B. bei
Gallereflux oder
NSAR-Einnahme.
Histologische Merkmale
Klinische Relevanz
- Häufiger histologischer Befund bei chemischer Gastropathie (Typ-C-Gastritis), Reflux oder chronischer Reizung
- Abgrenzung zu neoplastischen Läsionen (z. B. foveoläres Adenom oder Frühkarzinom) wichtig
- In der Regel benigne und reversibel nach Eliminierung der Ursache