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Term Definition
SCFA

Kurzkettige Fettsäuren (Short-Chain Fatty Acids, SCFA) sind kurzkettige organische Säuren mit 1–6 Kohlenstoffatomen, die durch bakterielle Fermentation von unverdaulichen Kohlenhydraten im Kolon entstehen. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Darmhomöostase und Energieversorgung der Kolonozyten.

Wichtige kurzkettige Fettsäuren
  • Essigsäure (C2, Acetat): Systemisch verfügbar, beteiligt am Lipid- und Glukosestoffwechsel.
  • Propionsäure (C3, Propionat): Beeinflusst die hepatische Glukoneogenese, immunmodulatorische Effekte.
  • Buttersäure (C4, Butyrat): Hauptenergiequelle der Kolonozyten, entzündungshemmend, epigenetische Regulation.
Relevanz bei der Diversionskolitis
  • Bei einer Diversionskolitis (Entzündung des ausgeschalteten Kolonsegments nach Stomaanlage) kommt es durch den Fehlkontakt mit SCFAs zu Schleimhautatrophie, lymphoplasmazellulärer Entzündung und Ulzerationen.
  • SCFAs fördern die Regeneration der Kolonozyten und reduzieren die Schleimhautentzündung.
Klinische Relevanz
  • SCFAs besitzen entzündungshemmende Eigenschaften und regulieren die intestinale Barrierefunktion.
  • SCFA-Mangel wird mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und metabolischen Erkrankungen assoziiert.
  • In der Therapie der Diversionskolitis wird Butyrat als rektale Applikation erprobt.
Synonyms - SCFA,kurzkettige Fettsäuren,kurzkettigen Fettsäuren,(SCFA)
Schleimhautschädigung
Schleimhautschädigung bezeichnet eine strukturelle oder funktionelle Beeinträchtigung des Schleimhautepithels, die durch physikalische, chemische, infektiöse oder immunvermittelte Noxen verursacht wird. Sie kann alle Schleimhautsysteme betreffen – z. B. im Gastrointestinaltrakt, Urogenitaltrakt oder der Atemwege.
Histologische Merkmale
  • Oberflächendefekte: Erosionen oder Ulzerationen des Epithels
  • Regeneratorische Veränderungen: Kryptenhyperplasie, Basalzellvermehrung
  • Entzündliches Infiltrat: Neutrophile, Lymphozyten, Plasmazellen je nach Ursache
  • Apoptose und Zellschäden: z. B. bei Chemotherapie, Virusinfektion, GvHD
Ursachen
Klinische Relevanz
  • Schleimhautschäden können reversibel sein oder zu chronischer Entzündung, Ulzera oder Narbenbildung führen.
  • Früher histologischer Nachweis ist entscheidend für Diagnostik und Therapieplanung.
Sekretion
Sekretion bezeichnet in der Medizin den aktiven Transport von Substanzen durch spezialisierte Zellen an eine innere oder äußere Oberfläche. Dies geschieht häufig über Drüsen und ist essenziell für physiologische Funktionen wie Verdauung, Regulation oder Immunabwehr.
Formen der Sekretion
  • Exokrine Sekretion: Abgabe an äußere oder innere Oberflächen (z. B. Speichel, Schweiß, Verdauungsenzyme im Darm).
  • Endokrine Sekretion: Abgabe von Hormonen in die Blutbahn (z. B. Insulin aus den Langerhans-Inseln).
  • Parakrine und autokrine Sekretion: Lokal wirkende Signalstoffe (z. B. Zytokine, Wachstumsfaktoren).
Histologische Merkmale
  • Oft in spezialisierten Epithelzellen oder Drüsen lokalisiert (z. B. Becherzellen im Darm, seröse Drüsen der Speicheldrüse).
  • Typische Organellen: ausgeprägtes endoplasmatisches Retikulum, Golgi-Apparat, Sekretgranula.
Klinische Relevanz
  • Störungen der Sekretion spielen eine Rolle bei Erkrankungen wie Zystischer Fibrose, Diabetes mellitus oder Gastrinom.
  • Über- oder Untersekretion kann diagnostisch und therapeutisch relevant sein.
Serologie
Serologie bezeichnet die Analyse von Antikörpern und Antigenen im Serum, insbesondere zur Diagnostik infektiöser, autoimmuner und onkologischer Erkrankungen. Sie ermöglicht den Nachweis humoraler Immunreaktionen und spezifischer Marker im Blut.
Methoden
  • ELISA (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay): Nachweis von Antikörpern oder Antigenen
  • Western Blot: Bestätigungstest für spezifische Proteine (z. B. HIV, Autoimmunerkrankungen)
  • Immunfluoreszenz: Direkt oder indirekt zum Nachweis von Autoantikörpern
  • Neutralisationstests: Nachweis funktioneller Antikörper gegen Viren
Klinische Relevanz
  • Infektiologie: Diagnostik von Viren (z. B. HIV, Hepatitis, SARS-CoV-2), Bakterien (z. B. Treponema pallidum, Borrelien)
  • Autoimmunerkrankungen: Nachweis von Autoantikörpern (z. B. ANA bei Lupus, ANCA bei Vaskulitiden)
  • Tumordiagnostik: Detektion von tumorspezifischen Antigenen (z. B. AFP, CA19-9, PSA)
Synonyms - serologisch
Serosa

Die Serosa ist eine glatte, dünne Gewebeschicht, die die äußere Oberfläche bestimmter Organe (wie Magen, Darm, Lunge) und Körperhöhlen (z. B. Bauch- und Brusthöhle) auskleidet. Sie besteht aus einer Lage von Mesothelzellen und einem dünnen Bindegewebe, das Flüssigkeit absondert, um die Reibung zwischen Organen zu verringern.

Synonyms - Bauchfell, Peritoneum, peritoneal, peritoneale
Siegelringzellen

Siegelringzellen bzw. siegelringzellig beschreibt eine besondere Form von Tumorzellen, die im histologischen Bild an Siegelringe erinnern. Diese charakteristische Zellform entsteht durch große Ansammlungen von Muzin (Schleim) im Zellinneren, der den Zellkern an den Rand der Zelle drängt und dabei die ringähnliche Form erzeugt. Siegelringzellen kommen häufig bei bestimmten aggressiven Krebsarten vor, insbesondere beim siegelringzelligen Karzinom des Magens, aber auch in anderen Organen wie dem Darm oder der Brust. Dieses Zellmuster ist ein Hinweis auf einen malignen Tumor mit oft schlechter Prognose.

Synonyms - siegelringzelliges, siegelringzellig, siegelringzellige
Statin
Statine sind eine Gruppe von Medikamenten, die als HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren wirken und zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt werden. Sie hemmen das Enzym 3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzym A-Reduktase, das für die Cholesterinsynthese in der Leber essenziell ist.
Wirkmechanismus
  • Hemmung der HMG-CoA-Reduktase → Reduktion der endogenen Cholesterinsynthese
  • Erhöhte Expression von LDL-Rezeptoren → verstärkte Aufnahme von LDL aus dem Blut
  • Zusätzliche pleiotrope Effekte: Entzündungshemmung, Verbesserung der Endothelfunktion
Klinische Anwendung
  • Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen
  • Reduktion des LDL-Cholesterins bei Hypercholesterinämie
  • Postoperative Therapie nach kardiovaskulären Ereignissen (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall)
Beispiele für Statine
Unerwünschte Wirkungen
  • Muskuläre Nebenwirkungen (Myopathie, Rhabdomyolyse)
  • Hepatische Enzymerhöhungen (selten klinisch relevant)
  • Mögliche Wechselwirkungen mit CYP3A4-metabolisierten Medikamenten
Synonyms - Statine
Stenose
Stenose bezeichnet eine pathologische Verengung eines Hohlorgans oder Gefäßes, die mechanisch oder funktionell bedingt sein kann. Sie führt zu einer Einschränkung des Fluss- oder Passagevermögens (z. B. Blut, Luft, Nahrung, Harn) und kann je nach Ausprägung symptomatisch oder asymptomatisch verlaufen.
Ursachen
  • Entzündlich-narbig: z. B. Morbus Crohn, Refluxösophagitis, Strahlenschäden
  • Arteriosklerotisch: z. B. Koronarstenose, Carotisstenose
  • Tumorös: Intraluminale oder extrinsische Raumforderung
  • Kongenital: z. B. Aortenisthmusstenose, Pylorusstenose beim Säugling
Unterschied zur Striktur
  • Striktur: meist fibrotisch bedingt, oft segmental, v. a. im GI-Trakt
  • Stenose: übergeordneter Begriff, schließt auch funktionelle und vaskuläre Verengungen ein
Klinische Relevanz
  • Symptome abhängig von Lokalisation (z. B. Angina pectoris, Claudicatio, Dysphagie, Ileus)
  • Diagnostik: Bildgebung (MRT, CT, Sonographie, Endoskopie, Angiographie)
  • Therapie: Konservativ, interventionell (z. B. Dilatation, Stent), chirurgisch
Synonyms - Stenosen
Steroid
Steroide sind eine Klasse von lipophilen Molekülen, die aus einem gemeinsamen chemischen Grundgerüst – dem Cyclopentanoperhydrophenanthren-Ringsystem – bestehen. In der Medizin bezeichnet man mit „Steroid“ häufig körpereigene oder synthetische Hormone, die über den nukleären Hormonrezeptor wirken.
Wichtige Gruppen medizinisch relevanter Steroide
  • Glukokortikoide: z. B. Cortisol, Prednisolon – entzündungshemmend, immunsuppressiv
  • Mineralokortikoide: z. B. Aldosteron – Regulation des Elektrolyt- und Wasserhaushalts
  • Sexualsteroide: z. B. Testosteron, Östradiol, Progesteron
  • Anabole Steroide: synthetische Derivate von Testosteron mit muskelaufbauender Wirkung
Wirkmechanismus
  • Binden an intrazelluläre Rezeptoren → Komplex transloziert in den Zellkern
  • Regulation der Genexpression durch Bindung an Hormone Response Elements (HREs)
  • Langsame, genregulatorische Effekte; bei Glukokortikoiden auch schnelle, nicht-genomische Effekte
Klinische Relevanz
  • Glukokortikoide: Breite Anwendung bei Autoimmunerkrankungen, Allergien, CED, Asthma, Organtransplantation
  • Langzeitgebrauch: Nebenwirkungen wie Osteoporose, Hyperglykämie, Infektanfälligkeit, Hautatrophie
  • Therapeutische Überwachung: Wichtig zur Vermeidung von Nebennierenrindeninsuffizienz bei Absetzen
Synonyms - Steroide
Stoma
Stoma (griech. στόμα = Mund, Öffnung) bezeichnet eine chirurgisch angelegte Verbindung zwischen einem Hohlorgan und der Körperoberfläche. Es dient der Ableitung von Körperflüssigkeiten oder Sekreten und kann dauerhaft oder temporär angelegt sein.
Arten von Stomata
  • Enterostoma (Darmstoma): Ableitung des Darminhalts über die Bauchdecke.
  • Urostoma: Harnableitung durch eine künstliche Öffnung.
  • Tracheostoma: Künstlicher Luftröhrenausgang zur Sicherstellung der Atmung.
Enterostoma – Klassifikation
  • Ileostoma: Ausleitung des Dünndarms (Ileum), meist bei entzündlichen Darmerkrankungen.
  • Colostoma: Ausleitung des Dickdarms (Kolon), häufig bei rektalen Tumoren.
  • Endständiges Stoma: Permanente Stomaanlage mit Resektion des nachfolgenden Darmsegments.
  • Doppelläufiges Stoma: Temporäre Entlastung mit zwei Lumen zur Stuhlausscheidung und Schleimableitung.
Klinische Relevanz
  • Indikation bei kolorektalen Tumoren, CED, divertikulären Perforationen oder traumatischen Darmverletzungen.
  • Potenzielle Komplikationen: Hautirritationen, Retraktion, Parastomale Hernien, Diversionskolitis.
  • Ernährungsanpassung und Stomapflege sind essenziell für die Lebensqualität der Patienten.
Synonyms - Stomata, Stomaanlage
Strahlentherapie
Strahlentherapie (Radiotherapie) ist eine onkologische Behandlungsmethode, die ionisierende Strahlung zur gezielten Zerstörung von Tumorzellen einsetzt. Sie führt zu DNA-Schäden, insbesondere Doppelstrangbrüchen, die zum Zelltod führen. Tumorzellen sind aufgrund ihrer begrenzten Reparaturfähigkeit besonders strahlenempfindlich.
Strahlenformen
  • Photonenstrahlung: Röntgen- oder Gammastrahlen (Linearbeschleuniger, Cobalt-60-Therapie)
  • Elektronenstrahlung: Oberflächennahe Bestrahlung bei Hauttumoren
  • Protonentherapie: Präzise Energieabgabe mit hohem Schutz des Normalgewebes
  • Schwerionentherapie: Hohe biologische Wirksamkeit, z. B. mit Kohlenstoffionen
  • Brachytherapie: Direktes Einbringen von Strahlenquellen in das Tumorgewebe (z. B. Prostatakarzinom)
Pathologische Wirkungen
  • Direkte DNA-Schäden: Induktion von Doppelstrangbrüchen → Apoptose, Mitose-Katastrophe
  • Indirekte Zellschädigung: Bildung freier Radikale → oxidative Schäden an DNA, Proteinen und Membranen
  • Strahleninduzierte Nekrose: Gewebsnekrosen durch vaskuläre Schäden (z. B. Hirnnekrosen nach Bestrahlung von Gliomen)
  • Fibrosierung: Chronische Strahlenschäden durch Aktivierung von Fibroblasten → Organfibrose (z. B. Lungenfibrose nach Thoraxbestrahlung)
  • Entzündungsreaktionen: Strahlendermatitis, Mukositis durch Epithelzellschäden
  • Radiogene Sekundärmalignome: Spätfolgen nach hohen Strahlendosen (z. B. Sarkome, Leukämien)
Klinische Relevanz
  • Eingesetzt zur Behandlung von soliden Tumoren (z. B. Mammakarzinom, Prostatakarzinom, Lungenkarzinom) und Lymphomen
  • Kombinierbar mit Chirurgie und Systemtherapien (z. B. Chemotherapie, Immuntherapie)
  • Dosisanpassung essenziell zur Minimierung von Nebenwirkungen und Schutz des gesunden Gewebes
Striktur
Striktur bezeichnet eine lumeneinengende narbige Verengung eines Hohlorgans, meist infolge chronischer Entzündung, Ulzeration oder mechanischer Schädigung. Sie kann zu einer gestörten Passage von Luft, Flüssigkeit oder Nahrungsbrei führen – je nach Lokalisation.
Häufige Lokalisationen
  • Ösophagus: Refluxösophagitis, Verätzung, postradiogen
  • Dünn-/Dickdarm: Morbus Crohn (entzündlich oder narbig-fibrotisch), postoperative Anastomosen
  • Gallenwege/Urethra: Nach Infektion, Intervention oder Trauma
Histologie
  • Fibrosierung der Submukosa und Muscularis propria
  • Chronisch-entzündliches Infiltrat möglich
  • Verdickung der Wand mit begleitender Schleimhautatrophie
Klinische Relevanz
  • Symptome: Dysphagie, Ileus, postprandiale Schmerzen je nach Lokalisation
  • Diagnostik: Endoskopie, Bildgebung (z. B. MRT, CT, Röntgen mit Kontrastmittel)
  • Therapie: Dilatation, Stent, chirurgische Resektion bei therapierefraktären Fällen
Synonyms - Strikturen
Stroma

Das Stroma ist das bindegewebige Stützgewebe, das die strukturelle Grundlage für Organe und Gewebe bildet. Es besteht hauptsächlich aus extrazellulärer Matrix und verschiedenen Zellen, wie Fibroblasten, Immunzellen und Blutgefäßen, die Nährstoffe und Sauerstoff liefern. Im Kontext von Tumoren spielt das Stroma eine zentrale Rolle, da es die Tumorzellen nicht nur physisch unterstützt, sondern auch über biochemische Signale zur Tumorentwicklung, -invasion und -metastasierung beiträgt. Das Stroma interagiert mit den Tumorzellen und kann dadurch die Tumorbiologie und das Ansprechen auf Therapien beeinflussen.

Synonyms - stromal, stromaler, stromale
Stuhl
Stuhl (Faeces) ist das Endprodukt der Verdauung und besteht aus unverdaulichen Nahrungsresten, abgeschilferten Darmepithelzellen, Verdauungssekreten, Wasser und Darmbakterien. Die Beschaffenheit des Stuhls ist ein wichtiger diagnostischer Parameter in der Medizin.
Zusammensetzung
  • Wasser: Ca. 75 %, beeinflusst die Konsistenz
  • Bakterien: Ca. 25 %, darunter kommensale Darmflora
  • Ballaststoffe: Unverdauliche Polysaccharide (z. B. Zellulose)
  • Abgeschilferte Epithelzellen: Enterozyten, Becherzellen
  • Verdauungssekrete: Galle, Schleim, Enzyme
Physiologische Variabilität
  • Normale Stuhlfrequenz: 3× täglich bis 3× wöchentlich
  • Normale Konsistenz: Geformt bis weich (Bristol-Stuhlformen-Skala Typ 3–5)
  • Farbe: Braun durch Sterkobilin, abhängig von Ernährung und Gallefluss
Pathologische Veränderungen
  • Diarrhö: Flüssiger Stuhl, oft erhöhter Wassergehalt (>75 %)
  • Obstipation: Harte Stuhlmassen durch verzögerte Darmpassage
  • Fettstühle (Steatorrhö): Hell, voluminös, glänzend durch Malabsorption
  • Blut im Stuhl: Rötlich (Hämatochezie) oder teerig-schwarz (Meläna)
Diagnostische Bedeutung
  • Stuhluntersuchung: Mikrobiologische, chemische und mikroskopische Analyse
  • Stuhltests: Nachweis von okkultem Blut (FOBT), Calprotectin (CED), Parasiten
  • Marker für Darmgesundheit: Mikrobiom-Analyse, pH-Wert, Elastase
Synonyms - Faeces
Tenesmus
Tenesmen sind schmerzhafte, imperativ auftretende Entleerungsdränge des Rektums oder der Blase, oft mit unvollständiger Entleerung und krampfartigen Schmerzen.
Ursachen
Pathophysiologie
  • Reizung sensorischer Nerven durch Entzündungen oder Tumoren
  • Spastische Kontraktionen der Rektum- oder Blasenmuskulatur
Klinische Relevanz
  • Leitsymptom entzündlicher Darmerkrankungen
  • Abklärung bei anhaltenden oder blutigen Tenesmen
  • Therapie richtet sich nach der Ursache (z. B. Entzündungshemmung, Spasmolytika)
Synonyms - Tenesmen
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