MSI-H

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Term Definition
MSI-H

MSI-H (Microsatellite Instability-High) bezeichnet eine ausgeprägte Mikrosatelliteninstabilität infolge eines Defekts des Mismatch-Repair-(MMR)-Systems. Durch die gestörte Reparatur von Replikationsfehlern kommt es zur Akkumulation von Insertions- und Deletionsmutationen insbesondere in repetitiven DNA-Sequenzen (Mikrosatelliten).

Molekularer Mechanismus
  • Defekte oder Verlust von MLH1, PMS2, MSH2 oder MSH6
  • Ursächlich sind meist Keimbahnmutationen (Lynch-Syndrom) oder eine MLH1-Promotormethylierung
  • Konsekutive Akkumulation von Mutationen und erhöhte Tumormutationslast (TMB)
  • Entstehung zahlreicher Neoantigene mit ausgeprägter Immunantwort
Diagnostik
Typische Tumoren
Klinisch-pathologische Bedeutung
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