PI3K/AKT/mTOR-Signalweg

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Term Definition
PI3K/AKT/mTOR-Signalweg

Der PI3K/AKT/mTOR-Signalweg ist ein zentraler intrazellulärer Signalweg, der Zellwachstum, Proliferation, Überleben und Stoffwechsel reguliert. Er wird durch extrazelluläre Signale, wie Wachstumsfaktoren oder Hormone, aktiviert und spielt eine entscheidende Rolle in der Tumorentstehung.

Mechanismus
  • PI3K (Phosphoinositid-3-Kinase): Aktiviert durch Rezeptortyrosinkinasen oder G-Protein-gekoppelte Rezeptoren → katalysiert die Umwandlung von PIP2 in PIP3
  • AKT (Protein Kinase B): Bindet an PIP3 und wird durch PDK1 und mTORC2 phosphoryliert → reguliert Zellzyklus, Apoptose und Stoffwechsel
  • mTOR (mechanistic Target of Rapamycin): Schlüsselmolekül, das Zellwachstum und Proteinsynthese über die Komplexe mTORC1 und mTORC2 steuert
Bedeutung bei Krebs
  • Hyperaktivierung durch Mutationen in PIK3CA, PTEN-Verlust oder AKT-Aktivierung
  • Führt zu gesteigertem Zellwachstum, Apoptose-Resistenz und erhöhter Angiogenese
  • Zentral in vielen soliden Tumoren, darunter Brust-, Prostata- und Lungenkarzinome
Therapeutische Relevanz
  • PI3K-Inhibitoren: Alpelisib (bei PIK3CA-mutiertem Brustkrebs)
  • AKT-Inhibitoren: Capivasertib, Ipatasertib (in klinischer Erprobung)
  • mTOR-Inhibitoren: Everolimus, Temsirolimus (bei bestimmten soliden Tumoren und Lymphomen)
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