HGF/MET-Signalweg
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Der MET-Signalweg wird durch den Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF) aktiviert und reguliert Zellproliferation, Migration, Differenzierung und Überleben. Der zugehörige Rezeptor c-Met wird durch das MET-Gen (7q31.2) kodiert und gehört zur Familie der Rezeptor-Tyrosinkinasen (RTKs).
Aktivierung des Signalwegs
- HGF bindet an c-Met → Rezeptordimerisierung → Autophosphorylierung
- Rekrutierung von Signalproteinen wie GRB2, GAB1 und PI3K
- Aktivierung nachgeschalteter Signalwege:
- RAS/MAPK → Zellproliferation
- PI3K/AKT → Zellüberleben, Anti-Apoptose
- STAT3 → Zellmigration und Invasion
Pathologische Relevanz
- MET-Amplifikationen oder MET-Exon-14-Skipping-Mutationen führen zur konstitutiven Aktivierung des Signalwegs.
- Häufig bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), Gastrointestinalen Tumoren und Glioblastomen.
Therapeutische Relevanz
- Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs): Capmatinib, Tepotinib und Crizotinib hemmen den MET-Signalweg.
- Gezielte Therapien verbessern die Prognose bei MET-alterierten Tumoren.
Synonyms -
MET-Signalwegs
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HOXB13
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HOXB13 ist ein Gen auf Chromosom 17q21.32, das für einen Homeobox-Transkriptionsfaktor kodiert. Es reguliert die Entwicklung und Differenzierung der Prostata durch Interaktion mit dem Androgenrezeptor.
Bedeutung bei Prostatakrebs
- Die Keimbahnmutation G84E erhöht das Risiko für familiären Prostatakrebs um das 10- bis 20-fache.
- Tritt häufig in nordeuropäischen Populationen auf und ist bei 5 % der familiären Prostatakarzinome nachweisbar.
Klinische Relevanz
- Früherkennung: Genetische Tests auf HOXB13 sind bei familiärem Prostatakrebs entscheidend.
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HPF
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HPF steht für High Power Field (deutsch: Hochvergrößerungsfeld) und bezeichnet das Sichtfeld eines Mikroskops bei hoher Vergrößerung, typischerweise bei 400-facher Vergrößerung (40x Objektiv, 10x Okular).
Verwendung in der Pathologie
- Dient zur standardisierten Quantifizierung von Zellen oder Strukturen pro Gesichtsfeld
- Wird z. B. zur Bestimmung von Mitosezahlen, eosinophilen Granulozyten, Plasmazellen oder Apoptosen pro HPF genutzt
- Wichtig für die graduelle Einteilung (Grading) und diagnostische Schwellenwerte in der Histopathologie
Technische Hinweise
- Die Fläche eines HPF kann je nach Mikroskop leicht variieren (~0,15–0,25 mm²)
- Zur Vergleichbarkeit ist die Kalibrierung und Dokumentation der HPF-Fläche wichtig (z. B. bei Studien oder Guidelines)
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HSV
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HSV (Herpes-simplex- Virus) gehört zur Familie der Herpesviridae und umfasst zwei Typen: HSV-1 (oral bevorzugt) und HSV-2 (genital bevorzugt). Beide Virustypen sind DNA-Viren mit neurotropem Verhalten und persistieren nach Erstinfektion lebenslang im Körper.
- Primärinfektion über Schleimhäute oder Haut
- Retrograder Transport in das periphere Nervensystem und Etablierung einer latenten Infektion in Spinal- oder Hirnnervenganglien
- Reaktivierung durch Stress, Immunsuppression, UV-Licht → rezidivierende Läsionen
Klinische Manifestationen
- HSV-1: Lippenherpes (Herpes labialis), Herpes gingivostomatitis, selten Enzephalitis
- HSV-2: Genitalherpes, perinatale Infektion beim Neugeborenen (Herpes neonatorum)
- Andere: Keratokonjunktivitis, Eczema herpeticatum (bei atopischer Dermatitis), Herpes simplex-Enzephalitis
Histologie
- Ballonierung der Epithelzellen
- Multinukleäre Riesenzellen mit chromatinrandständigen Kernen ("Cowdry-A-Einschlüsse")
- Ulzerationen mit intraepithelialen Bläschen
Diagnostik
- Zytologie (Tzanck-Test), Histologie, PCR, Virusnachweis im Abstrich oder Liquor
Therapie
- Antivirale Medikamente wie Aciclovir, Valaciclovir, Famciclovir
Synonyms -
Herpes simplex Virus
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Hydrophob
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Hydrophob bedeutet „wasserabweisend“ oder „wassermeidend“ und beschreibt Moleküle oder Molekülbereiche, die sich nicht mit Wasser vermischen bzw. nicht in Wasser löslich sind. Hydrophobe Substanzen besitzen in der Regel keine polaren Gruppen und bilden keine Wasserstoffbrücken mit Wassermolekülen.
Beispiele
- Langkettige Kohlenwasserstoffe (z. B. Fettsäuren, Lipide)
- Membranlipide: Ihre hydrophoben Fettsäurereste lagern sich in Zellmembranen nach innen
Biologische Bedeutung
- Hydrophobe Wechselwirkungen spielen eine wichtige Rolle bei der Proteinstruktur und Membranbildung
- Grundlage für die Ausbildung von Lipid-Doppelschichten biologischer Membranen
Synonyms -
hydophobe,hydrophobes,hydrophober,Hydrophobe
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Hyperämie
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Hyperämie bezeichnet eine vermehrte Durchblutung eines Gewebes infolge dilatierter Blutgefäße. Sie kann aktiv oder passiv sein und tritt physiologisch (z. B. bei Muskelarbeit) oder pathologisch (z. B. bei Entzündungen) auf.
Formen
- Aktive Hyperämie: Durch Vasodilatation gesteigerter arterieller Zufluss, z. B. bei Entzündung, Wärme, metabolischer Aktivität.
- Passive Hyperämie (Stauung): Durch Abflussbehinderung (z. B. venöser Rückstau) bedingte Blutansammlung im Gewebe.
Histologie
- Erweiterte und mit Erythrozyten prall gefüllte Kapillaren und Venolen
- Oft begleitend: Ödem, initial keine Zellinfiltrate bei reiner Hyperämie
- Bei passiver Hyperämie zusätzlich: Hämosiderinablagerungen, Atrophie, Fibrose (chronisch)
- Aktive Hyperämie ist ein zentrales Merkmal der akuten Entzündung
- Verursacht das klassische Entzündungszeichen "Rubor" (Rötung) nach Galen
- Zusammen mit "Calor", "Tumor", "Dolor" und "Functio laesa" beschreibt sie die lokalen Entzündungszeichen
Klinische Relevanz
- Hyperämie ist reversibel und Ausdruck gesteigerter Stoffwechselaktivität oder Reaktion auf Gewebsschädigung
- Differenzierung zur passiven Hyperämie (Stauung) ist histologisch und klinisch wichtig
Synonyms -
hyperäm,hyperämisch,Rötung,Rubor,Kapillardilatation
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hyperchromatisch
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Hyperchromasie bzw. hyperchromatisch beschreibt in der Pathologie meist Zellkerne, die unter dem Mikroskop eine verstärkte Färbung zeigen. Dies ist auf eine erhöhte Dichte des Chromatins im Zellkern zurückzuführen, was oft mit malignen oder dysplastischen (abnormen) aber auch reaktiven Zellveränderungen assoziiert ist. Hyperchromatische Zellkerne sind typisch für Tumorzellen, da die vermehrte DNA und die strukturelle Unregelmäßigkeit des Chromatins in diesen Zellen eine intensivere Anfärbung verursachen.
Synonyms -
hyperchromatische, hyperchromatisches, Hyperchromasie
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Hyperinsulinämie
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Hyperinsulinämie bezeichnet eine erhöhte Insulinsekretion des Pankreas als Reaktion auf periphere Insulinresistenz oder primäre Störungen der Betazellfunktion. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese des metabolischen Syndroms und von Typ-2-Diabetes.
- Insulinresistenz: Verminderte Insulinwirkung auf Zielzellen (Muskel, Leber, Fettgewebe) → kompensatorische Hyperinsulinämie
- Betazell-Dysfunktion: Primär erhöhte Insulinsekretion durch genetische Defekte oder autonome Dysregulation
- Endotheliale Dysfunktion: Insulin wirkt vasodilatierend, doch Hyperinsulinämie kann proatherogene Effekte haben
Folgeerkrankungen
- Typ-2-Diabetes: Langfristige Betazell-Erschöpfung mit relativer Insulinsekretionsinsuffizienz
- Atherosklerose: Insulin stimuliert proinflammatorische Signalwege → endothelialer Schaden
- Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Insulinresistenz führt zur vermehrten Androgenproduktion
Pathologische Veränderungen
- Pankreas: Hypertrophie und Hyperplasie der Betazellen, später Erschöpfung
- Gefäße: Endotheliale Dysfunktion, arterielle Hypertonie, gesteigerte Lipogenese
- Leber: Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) durch gesteigerte Lipogenese
Klinische Relevanz
- Frühmarker für Diabetes Typ 2 und metabolisches Syndrom
- Therapeutische Ansätze: Gewichtsreduktion, Insulinsensitizer wie Metformin
- Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko durch proinflammatorische und prothrombotische Effekte
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Hyperplastische Polypen
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Hyperplastische Polypen sind gutartige, epitheliale Schleimhautwucherungen, die vor allem im Kolon und Magen auftreten. Sie entstehen durch eine vermehrte Zellproliferation mit gestörter Abschilferung, zeigen jedoch keine relevante Dysplasie.
Vorkommen
- Kolon: Häufigste nicht-neoplastische Polypen des Dickdarms, meist im distalen Kolon und Rektum
- Magen: Oft im Antrum, häufig assoziiert mit chronischer Gastritis oder Protonenpumpenhemmern
- Erhöhte Zellproliferation durch chronische Reizung der Schleimhaut
- Im Kolon oft durch epigenetische Veränderungen, z. B. CpG-Insel-Methylierung
- Im Magen assoziiert mit H. pylori-Gastritis oder Langzeit-PPI-Therapie
Molekulare Merkmale
- In hyperplastischen Kolonpolypen können epigenetische Veränderungen wie MLH1-Promotormethylierung auftreten
- Geringes malignes Potenzial, aber einige hyperplastische Polypen (insbesondere im proximale Kolon) können Teil des serrierten Karzinogenesewegs sein
Klinische Bedeutung
- Meist zufälliger Befund, keine spezifische Therapie notwendig
- Größere Polypen oder proximale hyperplastische Polypen sollten histologisch abgeklärt werden
- Unterscheidung von serratierten Läsionen (sessile serratierte Läsionen, traditionelle serratierte Adenome) wichtig, da diese ein erhöhtes Karzinomrisiko haben
Synonyms -
hyperplastische Polypen, hyperplastischer Polyp
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Immunhistochemie
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Immunhistochemie (IHC) ist eine molekularbiologische Methode zur Identifikation spezifischer Proteine in Geweben mittels markierter Antikörper. Sie ermöglicht die Differenzierung von Zelltypen und Tumoren durch die gezielte Färbung bestimmter Antigene.
Prinzip
- Primärer Antikörper bindet spezifisch an das Zielprotein
- Sekundärer Antikörper mit Enzym (z. B. HRP, AP) oder Fluoreszenzmarkierung verstärkt das Signal
- Farbreaktion (z. B. DAB) oder Fluoreszenz ermöglicht mikroskopische Detektion
Diagnostische Anwendung
- Unterscheidung von Tumorentitäten (z. B. CK7+/CK20- für Mammakarzinome, CK7-/CK20+ für kolorektale Karzinome)
- Erkennung prognostischer Marker (z. B. p53, Ki-67)
- Therapie-relevante Marker (z. B. HER2, PD-L1, ER/PR)
Klinische Relevanz
- Zentral in der Pathologie zur Klassifikation und Therapieplanung
- Ergänzung zur Morphologie bei unterschiedlicher Differenzierung oder metastatischen Tumoren
- Wichtige Rolle in der personalisierten Medizin durch zielgerichtete Therapieansätze
Synonyms -
IHC,immunhistochemisch,immunhistochemische,immunhistochemischen
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Induktion
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Induktion bezeichnet in der Pathologie die gezielte oder spontane Auslösung eines biologischen Prozesses, meist durch äußere oder molekulare Reize. Der Begriff wird häufig im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen, Zelldifferenzierung, Tumorentstehung oder auch in der Immunantwort verwendet.
Beispiele für Induktionsprozesse
Klinische Relevanz
- Der Begriff „Induktion“ wird auch in der Therapie verwendet, z. B. bei der Induktionstherapie zur initialen Tumorreduktion oder Remissionseinleitung.
- In der molekularen Pathologie beschreibt er das gezielte Einschalten von Signalwegen oder Genexpression (z. B. durch Ligandenbindung, Mutation oder epigenetische Modifikation).
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Infektiöse Kolitis
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Infektiöse Kolitis bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Kolons, die durch bakterielle, virale oder parasitäre Erreger ausgelöst wird. Sie führt zu Diarrhö, Abdominalschmerzen und in schweren Fällen zu Komplikationen wie toxischem Megakolon oder Perforation.
Ätiologie
- Bakterielle Erreger: Clostridioides difficile, Salmonella, Shigella, Campylobacter, Escherichia coli (EHEC, ETEC).
- Virale Erreger: Noroviren, Rotaviren, Cytomegalovirus (CMV, v. a. bei Immunsuppression).
- Parasitäre Erreger: Entamoeba histolytica, Giardia lamblia, Cryptosporidium.
Histologie
- Akute Kolitis: Neutrophile Kryptitis, Kryptenabszesse, Schleimhautödem.
- Pseudomembranöse Kolitis: Fibrinöse Pseudomembranen (Clostridioides difficile).
- CMV-Kolitis: Einschlusskörperchen in Endothel- und Stromazellen.
Klinische Relevanz
- Wichtige Differenzialdiagnose zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).
- Nachweis durch mikrobiologische Stuhluntersuchung, PCR oder histologische Untersuchung.
- Gezielte antibiotische oder antiparasitäre Therapie erforderlich, abhängig vom Erreger.
Synonyms -
infektiöse Kolitis
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Insulinresistenz
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Insulinresistenz bezeichnet eine verminderte zelluläre Antwort auf Insulin, insbesondere in Muskel-, Leber- und Fettgewebe. Dies führt zu einer gestörten Glukoseaufnahme, kompensatorischer Hyperinsulinämie und langfristig zu metabolischen Folgeschäden.
- Rezeptor-Dysfunktion: Reduzierte Insulinrezeptor-Aktivität oder gestörte postrezeptorale Signaltransduktion (PI3K/AKT-Signalweg)
- Adipositas-assoziierte Inflammation: Proinflammatorische Zytokine (TNF-α, IL-6) hemmen die Insulinwirkung
- Intrazelluläre Lipotoxizität: Akkumulation von Fettsäuren und Diacylglycerolen stört Insulin-Signalwege
- AGEs (Advanced Glycation Endproducts): Fördern oxidativen Stress und endotheliale Dysfunktion
Folgeerkrankungen
- Metabolisches Syndrom: Kombination aus Insulinresistenz, Hypertonie, Dyslipidämie und Adipositas
- Diabetes mellitus Typ 2: Fortschreitende Betazell-Dysfunktion durch chronische Hyperinsulinämie
- Makroangiopathie: Erhöhtes Risiko für Atherosklerose, Myokardinfarkt und Schlaganfall
- Fettleber (NAFLD): Hepatische Insulinresistenz → gesteigerte Glukoneogenese → Fettablagerungen
Pathologische Veränderungen
- Pankreas: Betazell-Hypertrophie bei kompensatorischer Hyperinsulinämie, später Betazell-Erschöpfung
- Leber: Steatose, Lipidakkumulation, entzündliche Veränderungen
- Gefäße: Endotheliale Dysfunktion, atherosklerotische Plaquebildung
Klinische Relevanz
- Insulinresistenz ist ein zentrales pathophysiologisches Merkmal von Typ-2-Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen
- Früherkennung und Lebensstilinterventionen (Ernährung, Bewegung) sind entscheidend zur Prävention
- AGEs und inflammatorische Prozesse spielen eine Schlüsselrolle in der Krankheitsprogression
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Interferon-γ
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Interferon-γ (IFN-γ) ist ein proinflammatorisches Zytokin, das hauptsächlich von T-Zellen (CD4 +, CD8 +) und NK-Zellen produziert wird. Es spielt eine zentrale Rolle in der zellulären Immunantwort und der Abwehr intrazellulärer Pathogene.
Funktion
- Aktiviert Makrophagen zur verstärkten Phagozytose und Zytokinproduktion
- Induziert die Expression von MHC-Klasse-I- und -II-Molekülen und verbessert so die Antigenpräsentation
- Fördert die TH1-Immunantwort und hemmt die TH2-vermittelte Immunreaktion
Klinische Relevanz
- Infektionsabwehr: Essenziell bei intrazellulären Pathogenen wie Mykobakterien und Viren
- Autoimmunerkrankungen: Überproduktion ist mit Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Rheumatoider Arthritis assoziiert
- Therapeutische Anwendungen: IFN-γ wird zur Behandlung von chronischer Granulomatose und bestimmten Krebsarten eingesetzt
Synonyms -
IFN-γ
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Interleukin-1β
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Interleukin-1β (IL-1β) ist ein proinflammatorisches Zytokin, das eine zentrale Rolle in der angeborenen Immunabwehr und der Entzündungsreaktion spielt. Es wird primär von Makrophagen und Monozyten nach Aktivierung des Inflammasoms produziert.
Funktion
- Bindet an den IL-1-Rezeptor (IL-1R) und aktiviert NF-κB- und MAPK-Signalwege
- Fördert die Inflammation durch Induktion von Adhäsionsmolekülen, Chemokinen und weiteren Zytokinen
- Reguliert Fieber durch Aktivierung des Hypothalamus → Pyrogen
Klinische Relevanz
- Autoimmunerkrankungen: IL-1β ist zentral bei Rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn und Autoinflammationssyndromen
- Therapeutische Hemmung: Einsatz von IL-1-Antagonisten wie Anakinra (IL-1R-Antagonist) oder Canakinumab (monoklonaler IL-1β-Antikörper)
- Sepsis: Übermäßige IL-1β-Produktion kann zum Zytokinsturm und systemischer Entzündung führen
Synonyms -
IL-1β
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