Anamnese

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Term Definition
Anamnese
Anamnese bezeichnet die systematische Erhebung der Krankengeschichte eines Patienten durch gezielte Befragung. Sie ist essenziell für die Diagnosestellung und Therapieplanung.
Arten der Anamnese
  • Eigenanamnese: Angaben des Patienten zu aktuellen Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensstil.
  • Fremdanamnese: Informationen von Angehörigen oder Betreuern (z. B. bei Bewusstlosigkeit oder Demenz).
  • Familienanamnese: Erhebung genetischer oder familiärer Erkrankungen (z. B. Tumorprädisposition).
  • Sozialanamnese: Lebensumstände, Beruf, psychosoziale Belastungen.
  • Medikamentenanamnese: Aktuelle und frühere Medikation, Nebenwirkungen, Allergien.
  • Reiseanamnese: Aufenthalt in Endemiegebieten bei Verdacht auf tropische Infektionen.
Klinische Relevanz
  • Grundlage für die Diagnostik, oft richtungsweisend bei unklaren Beschwerden.
  • Ermöglicht Differenzierung zwischen organischen und funktionellen Störungen.
  • Erste Einschätzung von Risikofaktoren (z. B. kardiovaskuläre Erkrankungen, Tumorprädisposition).
Synonyms: anamnestisch,anamnestische,anamnestische
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