Basalzellhyperplasie

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Term Definition
Basalzellhyperplasie

Basalzellhyperplasie bezeichnet eine reaktive, gutartige Vermehrung der basalen Zellschicht des Plattenepithels.

Histologie
  • Verdickung der basalen/parabasalem Zelllagen mit erhöhter Zellzahl
  • Basophile Zellkerne, meist ohne Atypien
  • Beibehaltung der epithelialen Reifung in oberen Schichten
  • Keine invasive Komponente
Häufige Lokalisationen
  • Ösophagus: Bei Refluxösophagitis, oft zusammen mit Papillenelongation und intraepithelialen Entzündungszellen
  • Prostata: Im Rahmen der benigne Prostatahyperplasie (BPH), kann mikroskopisch mit Karzinom verwechselt werden
  • Haut: Z. B. in aktinischen Keratosen oder chronisch irritierten Arealen
Klinische Relevanz
  • Typischer reaktiver Befund, keine Neoplasie
  • Wichtiges Unterscheidungskriterium zu präkanzerösen oder neoplastischen Veränderungen
  • Histologische Kontextbeurteilung entscheidend (z. B. Dysplasie, Entzündung, Reifung)
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