Drüsenkörperzysten

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Term Definition
Drüsenkörperzysten
Drüsenkörperzyste
Drüsenkörperzysten sind zystisch erweiterte Fundus- oder Korpusdrüsen in der Lamina propria, ausgekleidet von unauffälligem Zylinderepithel. Es handelt sich um reaktive, nicht-neoplastische Veränderungen, die häufig als Nebenbefund in Biopsien aus dem Magen vorkommen.
Histologische Merkmale
  • Rundliche, glatte Zysten mit einschichtigem Zylinderepithel
  • Oft mit Parietal- und Hauptzellen, gelegentlich mit Becherzellen
  • Keine Atypien oder Dysplasie
Pathogenese
  • Häufig im Rahmen von chronischer Gastritis oder Regeneratprozessen
  • Langzeittherapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) kann die Bildung begünstigen – durch Stimulation des Drüsenwachstums und Sekretionsstau
  • Gelegentlich auch bei Helicobacter pylori-assoziierten Veränderungen
Diagnostische Relevanz
  • Gutartige, nicht präkanzeröse Läsion
  • Wichtig zur Abgrenzung von zystischen Neoplasien wie Fundusdrüsenpolypen oder zystischen muzinösen Läsionen