Stenose |
Stenose bezeichnet eine pathologische Verengung eines Hohlorgans oder Gefäßes, die mechanisch oder funktionell bedingt sein kann. Sie führt zu einer Einschränkung des Fluss- oder Passagevermögens (z. B. Blut, Luft, Nahrung, Harn) und kann je nach Ausprägung symptomatisch oder asymptomatisch verlaufen.
Ursachen
- Entzündlich-narbig: z. B. Morbus Crohn, Refluxösophagitis, Strahlenschäden
- Arteriosklerotisch: z. B. Koronarstenose, Carotisstenose
- Tumorös: Intraluminale oder extrinsische Raumforderung
- Kongenital: z. B. Aortenisthmusstenose, Pylorusstenose beim Säugling
- Striktur: meist fibrotisch bedingt, oft segmental, v. a. im GI-Trakt
- Stenose: übergeordneter Begriff, schließt auch funktionelle und vaskuläre Verengungen ein
Klinische Relevanz
- Symptome abhängig von Lokalisation (z. B. Angina pectoris, Claudicatio, Dysphagie, Ileus)
- Diagnostik: Bildgebung (MRT, CT, Sonographie, Endoskopie, Angiographie)
- Therapie: Konservativ, interventionell (z. B. Dilatation, Stent), chirurgisch
Synonyms:
Stenosen
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